Die Bedeutung der Imker

Knapp die Hälfte der Fläche Deutschlands ist landwirtschaftliche Nutzfläche – so ist der Landwirt ein Stück weit Landschaftsgestalter. In dieser Position, kann die Bewirtschaftung der Fläche durch einen Imker nicht nur wirtschaftlich sinnvoll sein, sondern Biodiversität auch außerhalb geschützter Naturräume schaffen.

Für die Ernährung der Bienen ist die Landwirtschaft auf jeden Fall unerlässlich. Jedoch sind verschiedene Pflanzenschutzmittel schädlich für Bienen und es wird davon ausgegangen, dass, etwa Insektizide auf Neonicotin-Basis, zum Bienensterben beitragen. Hier bedarf es einer guten Absprache mit dem Landwirt, damit sich die Spritzzeiten nicht mit dem Ausflug der Bienen überschneiden. Doch auch wenn dies geklärt ist, kommt es in den letzten Jahren zu Fällen in denen zwei eigentlich für Bienen unschädliche Pflanzenschutzmittel miteinander kombiniert, ein tödliches Gift für die Nützlinge ergeben.

Leichter für Imker ist es aus diesen Gründen auf ökologischen Stellflächen zu trachten.  Dies erleichtert die Absprachen und ermöglicht so dem Imker ein effektiveres Arbeiten. Zwischenfrüchte, wie Kornblume oder Mohn, ergänzen das Futterangebot für Bienen.
In jedem Fall bietet das Anlegen von Blühstreifen eine gute Möglichkeit, die Trachten zu ergänzen, während sie gleichzeitig vor möglicher Abdrift von schädlichen Insektiziden o.ä. schützen.

 

In den Richtlinen des Gäa e.V. erfahren Sie mehr über die ökologische Haltung von Bienen.