Willkommen auf der Gäa - Bienenplattform!

Auf dieser Seite können Sie sich als Imker oder Öko-Landwirt anmelden und nach für Sie geeigneten Stellflächen suchen bzw. diese bereit stellen. Dazu hier der Ablauf der Registrierung:

 

1)     Wählen Sie zuerst je nach Bedarf den Menupunkt „Imker“ oder „Landwirt“, dort finden Sie den Button „Neu registrieren“. Klicken Sie darauf, erscheint das erste Formular, das Ihre relevanten Kontaktdaten abfragt.

2)     Wenn Sie die Punkte ausgefüllt haben, klicken Sie bitte auf den unterstehenden Button „Registrieren“. Das folgende Formular fragt die Informationen ab, welche auf Ihrer Seite zu lesen sein werden. Bitte füllen Sie NUR das auf Sie zutreffende Formular (Imker/Landwirt) aus.

3)     Ihre Daten werden uns per Mail zugesandt und wir tragen sie, nach ihrer Prüfung, auf die Seite ein. Erst dann wird Ihr Account freigeschalten. Das dauert in der Regel 2 bis 3 Tage, wir werden Sie in jedem Fall per Mail darüber informieren. Dann können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

 

Für interessante Informationen zum Thema steht ihnen das Gästebuch zur Verfügung. Haben Sie Anregungen zu der Gäa-Bienenplattfrom, können Sie uns unter info@gaea.de kontaktieren.

Warum eine Bienenplattform?

Die Bedeutung der Bienen

Die Biene besitzt einen nicht zu unterschätzenden Wert in unserer Ernährungsproduktion. In unseren Breiten werden ca. 80% der Pflanzen von Insekten bestäubt, 80% davon wiederum, gehen auf das Konto der Bienen. Diese Bestäubungsleistung ist nicht nur für Naturräume, sondern vor allem auch für Landwirte von Bedeutung. Der Mehrertrag den die Bienen befördern, ist unterschiedlich hoch und beträgt z.B. 10% bei Raps bis zu 90% bei Birnen.

Bienenleistung in Zahlen

Eine Sammelbiene unternimmt an einem Tag bis zu 10 Ausflüge. Auf nur einem dieser Ausflüge befliegt sie bis zu 400 Blüten und sammelt dabei ca. ein halbes Gramm Nektar. Für ein Glas (500g) Honig werden 1.500g Nektar benötigt, d.h. für dieses Glas Honig werden ungefähr 1,2 Milliarden Blüten beflogen. Angesichts dieser Leistung verwundert es nicht, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der Bienen den Wert der Honigproduktion um das 10- bis 15fache übersteigt – er wird in Deutschland auf 2 Milliarden Euro jährlich geschätzt, weltweit auf 70 Mrd. US-Dollar. Somit ist die Biene nach Rind und Schwein das wichtigste Nutztier überhaupt.

Gefährdung der Bienen

In den letzten Jahren werden die Verlustraten und die Abstände zwischen Jahren mit ungewöhnlich hohen Verlusten immer kürzer. Einigkeit besteht in der Wissenschaft darüber, dass es für das Bienensterben - übrigens ist auch der Rest der Insektenwelt betroffen - viele Ursachen gibt. Einig ist man sich auch, dass die Auswirkungen durch z.B. Varroose auf eine allgemeine Schwächung der Bienen zurück zu führen ist. Bestimmte Pestizide schwächen das Immunsystem der Bienen. Imker beobachteten Symptome wie z.B. Orientierungslosigkeit und unerklärliche Verhaltensänderungen der Bienen für die durchaus Pflanzenschutzmittel in Frage kommen. Ein weiteres Problem besteht in der Veränderung der Landschaft, die mit dem Verlust der Biodiversität einhergeht (bspw. Heckenbeseitigigung, überdüngte Wiesen, Monokulturen) Diese vielseitigen Eingriffe führen dazu, dass das Nahrungsangebot für die Bienen, vor allem der Blütenpollen für den Nachwuchs, zurückgeht.

 

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

 A. Einstein